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Die Grün-Weißen

Spielberichte

Landesliga Saison 2017/18


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16.09.2017

12. Spieltag: TSV Neudrossenfeld - 1. SC Feucht 1:1 (0:1)

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Pauli (79. Bargenda), Hahn, Taubenreuther, Engelhardt, Haack (75. Hamacher), Möckel, Pötzinger, Hacker, Günther (85. Gareis), Greef.

1. SC Feucht: Sponsel, Ivic, Schneider (67. Gkenios), Damjanovic, Wittmann, Spielbühler, König, Eckert, Lincke, Nikopoulos, Kaya.

Tore: 0:1 Spielbühler (28.), 1:1 Hamacher (87.)

SR: Götz (Stulln)
Zuschauer: 230

Das war Werbung für Landesliga-Fußball. Zwei Mannschaften die offensiv spielten und jede Menge Torchancen, ein vergebender Elfmeter und viele rassige Zweikämpfe. Fußballherz was willst du mehr. Vor allem die zweiten 45 Minuten hatten es in sich. Und am Ende feierten die Hausherren einen Hochverdienten Punktgewinn. Nach einer ersten Hälfte in der die Einheimischen bereits gute Tormöglichkeiten hatten steigerten sie sich in Durchgang zwei nochmals zusehends und kamen durch einen schönen Spielzug über Kapitän Taubenreuther zum umjubelten Ausgleich kurz vor dem Schlusspfiff. Der eingewechselte Hamacher vollendete mit überlegtem Schuss unhaltbar für Sponsel, den früheren Regionalligakeeper der SpVgg Bayreuth. Der seine Qualitäten wiederholt unter Beweis stellen musste und prächtig parierte bei guten Möglichkeiten von Engelhardt (50.), Greef (60.) und Hamacher (82.). Auf der Gegenseite zeichnete sich Schlussmann Grüner aus, seine größte Tat: Er lenkte einen Foulelfmeter von König reaktionsschnell zur Ecke. Das wäre eine Vorentscheidung für die spielerisch guten Gäste gewesen, die ihren vorderen Tabellenplatz durchaus gerecht wurden.
Besonders wenn sie über die Außen kamen, herrschte Gefahr im TSV-Strafraum. Grüner war noch etliche Male gefordert, besonders in der 78. Minute, als er einen Hammer eines SC-Stürmers blendend unschädlich machte. Die Platzherren waren von Beginn an aggressiv und passten nur in einer Szene nicht auf und schon stand es 0:1. Spielbühler lies mit seinem Heber Tobias Grüner keine Chance. Nach dem Wiederanpfiff spürte man aber deutlich den Willen nicht als Verlierer das Feld zu verlassen. Jeder rannte sich die Seele aus dem Leib, suchte konsequent Zweikämpfe und man hatte Erfolg. Die Mannschaft glaubt auch bei einem Rückstand an sich, gab nie auf. Das sah auch der heimische Coach Werner Thomas so: „In der ersten Halbzeit fehlte uns noch der letzte Ball, die Abschlussabgeklärtheit. Danach kann ich meinen Leuten aber Agressivität und große Laufbereitschaft attestieren, der Punkt geht in Ordnung“.
Gästetrainer Rainer Zietsch bedauerte, dass sein Team bei zwei Kontern in der Schlussphase fahrlässig mit diesen Torchancen umging und gleichzeitig beim Ausgleich zu spät eingriff. Bei den Platzherren darf man die geschlossene Mannschaftsleistung hervorheben, Feucht hatte in Eckert und Lincke starke Kräfte. Schiedrichter Götz leitete sicher und ohne jede Theatralik.



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