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Die Grün-Weißen

Spielberichte

Landesliga Saison 2017/18


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01.10.2017

14. Spieltag: TSV Neudrossenfeld - FSV Bayreuth 4:1 (1:0)

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Gareis, Pauli (79. Hamacher), Hahn, Taubenreuther, Engelhardt, Möckel, Pötzinger (70. Haack), Bargenda, Hacker (79. Günther), Greef.

FSV Bayreuth: Petrovic – Röthlingshöfer, Schuberth, Menzel, Düngfelder, Koßmann (12. Eisele), Kellner, Sesselmann, Schmidt-Hofmann, Schöpf (79. Ari), Konradi.

SR: Hoffmann (Röthenbach);
Zuschauer: 216.
Tore: 1:0 Hahn (44.), 2:0 Bargenda (61.), 3:0 Taubenreuther (69.), 3:1 Düngfelder (87.), 4:1 Hamacher (90.+6).

Rote Karte: Schuberth (FSV/87. – SR-Beleidigung).

Derbys leben oft vom Kampf - und da haben die Unparteiischen oft einen schweren Stand. Doch trotz hart geführter Zweikämpfe ging es zwischen den Grün-Weißen Neudrossenfeldern und den Wagnerstädtern fair zu. Doch durch die fehlende Linie von SR Hoffmann, der sich zudem durch früh gezeigte Gelbe-Karten unter Zugzwang brachte, kamen am Ende 11 Gelbe Karten zusammen. Der Bayreuther Schuberth sah zudem noch wegen Beleidigung Rot. (88.). So war FSV-Coach Jörg Pötzinger nach der Partie sichtlich erbost und urteilte, dass der Referee und sein Gespann der Begegnung nicht würdig waren. Die Schuld an der Niederlage sah er aber bei seiner Elf: "Wir wirkten nicht stabil genug, der Sieg für die Drossenfelder fiel aber schon ein Tor zu hoch aus." Sein Pendant Werner Thomas war dagegen sehr zufrieden, sah in der TSV-Leistung die richtige Reaktion nach der schlechten Vorstellung in der Vorwoche beim 0:1 in Friesen: "Leidenschaft und Kampf von Beginn an, das will ich auch künftig sehen." Thomas bemängelte nur die vergebenen Chancen. Und die hatten die Grün-Weißen in großer Zahl, schon nach 20 Minuten hätte eine klare Führung zu Buche stehen müssen, aber Hacker (5.) und Taubenreuther (6.) vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Weitere gute, aber auch vergebene TSV-Chancen folgten. Da musste erst Hahn kommen und kurz vor dem Halbzeitpfiff einen tückischen Freistoß aus 30 Metern versenken. Von den Bayreuthern war zunächst wenig zu sehen. Der gute heimische Schlussmann Grüner musste jedoch zweimal eingreifen. Zunächst verhinderte er einen möglichen Treffer, als er den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte (33.). Und noch einmal zeichnete er sich mit exzellentem Stellungsspiel gegen Konradi (48.) aus. Dieser Treffer hätte den Gästen wohl Auftrieb gegeben. Aber als Bargenda völlig ungedeckt nach schöner Vorarbeit von Engelhardt - dem auffälligsten Spieler auf dem Platz - zum 2:0 vollendete, war schon eine Vorentscheidung gefallen. Der Sololauf über den halben Platz mit souveränen Abschluss zum 3:0 von Kapitän Taubenreuther war eine Augenweide. Der vierte TSV-Treffer resultierte aus einem Konter in der Nachspielzeit. Die Gäste waren zuvor zwar zum Ehrentreffer gekommen, konnten aber die spielerischen und taktischen Vorteile der Neudrossenfelder in dieser Partie nicht aufwiegen.



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