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Die Grün-Weißen

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Landesliga Saison 2016/17


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25.09.2016

13. Spieltag: TSV Neudrossenfeld - SV Mitterteich 0:1 (0:0)

TSV Neudrossenfeld: Reuther – Gareis, Hilla (80. Topal), Ascherl, Taubenreuther, Lattermann, Engelhardt (80. Buskies), Diwersi, Hoffmann, Pötzinger (63. Bargenda), Laemmert.

SV Mitterteich: Scharnagl – Zettl, Heidel (82. Heinz), Männl, Ryba (46. Ott), Cavelius, Hösl, Bächer, Pirner, Drechsler, Meisel.

Tore: 0:1 Meisel (52. – Foulelfmeter).

SR: Tauscher (VfR Burggrumbach);
Zuschauer: 135.

Rote Karten: Cavelius (54./SVM/grobes Foulspiel), Taubenreuther (55./TSV/Notbremse).

Torwart-Youngster Lukas Reuther erlebte bei seinem Debüt im Landesliga-Tor einen schon fast ruhigen Nachmittag. Zu dominant, zu aufmerksam agierten seine Vorderleute. Nur einmal stand der TSV-Rückhalt im Blickpunkt, als er nach einer Fehlerkette in der TSV-Deckung den heranstürmenden Mitterteicher nur noch per Foulspiel stoppen konnte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Stefan Meisel sicher.
Die Neudrossenfelder brauchten zu Beginn zwar eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu kommen, hatten danach das Heft aber fest im Griff. TSV-Torjäger Sebastian Lattermann traf bereits nach fünf Minuten aus 30 Metern die Querlatte des Gästetores. Die Gäste waren über die gesamte Spielzeit darauf bedacht, ihr eigenes Tor zu verteidigen. Die größte Gelegenheit des TSV hatte Julian Pötzinger nach gut einer halben Stunde: Nachdem er den Torwart schon umspielt hatte, wurde der Ball aber noch von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt. Dieser Chance ging aber ein klares Foulspiel voraus, doch der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter Tauscher pfiff den Elfmeter nicht, sondern entschied zur Verwunderung aller auf Vorteil. Kurz zuvor hatte er den Hausherren nach einem Foulspiel an Lattermann schon einen Elfmeter versagt.
Nach der Pause zunächst das gleiche Bild: Die Neudrossenfelder versuchten weiter Druck zu machen. Doch genau in dieser Phase fiel dann das zu Beginn beschriebene Führungstor für die Gäste aus dem Stiftland.
Als dann Schiedsrichter Tauscher binnen einer Minute erst Cavelius nach einem harten, aber keineswegs rotwürdigen Foul und dann Steffen Taubenreuther wegen einer vermeintlichen Notbremse zum Duschen schickte, war der Spielfluss erst einmal dahin. Die Gäste standen anschließend noch tiefer, und die Gastgeber rannten immer wieder an. Doch entweder war ein Abwehrbein der Gäste oder der an diesem Tage beste Gästeakteur, Torhüter Scharnagl, dazwischen; der Ball wollte einfach nicht ins Tor.
Und wenn dieser den Weg dahin fand, wollte der Unparteiische ein Stürmerfoul gesehen haben. So stand am Ende ein glücklicher Gästesieg zu Buche. Die Hausherren haben sich nur einen Vorwurf zu machen: Sie haben sich für den hohen Aufwand nicht mit einem Tor belohnt. TSV-Coach Werner Thomas brachte es nach dem Spiel auf dem Punkt: „Auch wenn es im Moment schwer fällt, aber wir müssen einfach weiter machen. Ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die 90 Minuten lang gefightet und alles rausgehauen hat. Solche Tage gibt es im Fußball eben, da geht dann vorne einfach keiner rein.“



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