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Die Grün-Weißen

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Landesliga Saison 2016/17


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17.09.2016

12. Spieltag: ASV Pegnitz - TSV Neudrossenfeld 4:3 (3:3)

ASV Pegnitz: Kausler – Schuster, Mellinghoff, Müller, Frank, Heißenstein, Hofmann, Schraml, Wittmann (90. Porsch), Eckert, Otto.

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Gareis, Ascherl, Taubenreuther, Lattermann, Engelhardt (62. Buskies), Kolb, Hoffmann (77. Topal), Pötzinger, Hacker, Diwersi (62. Lämmert).

SR: Hanslbauer (TSV Altenberg); Zuschauer: 90.

Gelb-Rote Karte: Ascherl (74./TSV); Rote Karte: Kolb (88./TSV).

Tore: 1:0 Pötzinger (5.), 1:1 Schraml (11.), 1:2 Kolb (14.), 1:3 Engelhardt (26.), 2:3 Eckert (29. - Foulelfmeter), 3:3 Frank (43.), 4:3 Eckert (68.).

Was für ein Spiel zwischen dem ASV Pegnitz und dem TSV Neudrossenfeld in der Landesliga-Nordost. Und ein Ausgang, der so nicht unbedingt erwartet worden war. Es gewann nämlich der heimische ASV mit 4:3 (3:3) gegen die hoch gehandelten Gäste.

Während die Gröger-Elf nach ihrem dritten Heimsieg den Tabellenkeller verließ, verloren die Neudrossenfelder nicht nur alle Punkte, sondern auch noch Abwehrchef Florian Ascherl nach einer Ampelkarte, Stürmer Stefan Kolb durch eine Rote Karte und Torhüter Tobias Grüner wegen eines Unterarmbruchs. Die Grün-Weißen standen in den Schlussminuten somit nur noch mit acht Spielern auf dem Feld.

Die Gäste erwischten einen Auftakt nach Maß: Pötzinger zog aus gut 20 Metern ab, der Ball rutschte irgendwie über ASV-Torwart Kauslers Finger ins rechte untere Eck. Pegnitz zeigte sich nicht geschockt. Bereits vier Minuten später konnten die heimischen Fans in jubeln. Nach klugem Doppelpass von Heißenstein und Müller landete die Flanke genau auf dem Kopf von Schraml, der Grüner im Nachsetzen überwand. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Diwersi schickt Kolb (14.) auf der linken Bahn. Der behauptete sich im Laufduell mit Schuster und verlud Kausler eiskalt mit einem Schuss ins lange Eck. Als dann auch noch Sascha Engelhardt (26.) mit einem Versuch aus der zweiten Reihe den bis dahin völlig indisponierten Kausler verlud – ihm rutschte das Leder wie schon beim ersten Tor über den Handschuh – schien die Partie gelaufen.
Pegnitzer zeigen Moral

Doch Pegnitz zeigte Moral und kam schon kurze Zeit später zum Anschluss. Ascherl konnte Frank nur mit unfairen Mitteln im Strafraum stoppen, und es gab Elfmeter. Kevin Eckert (29.) verwandelte sicher. Noch vor der Pause glich Pegnitz zum 3:3 aus: Freistoß Müller auf den zweiten Pfosten, Otto legte per Kopf auf Frank, und dieser hatte keine Mühe, das Leder über die Linie zu drücken.

Das Spiel beruhigte sich zum Anfang der zweiten 45 Minuten ein wenig. Pegnitz hatte die Spielkontrolle übernommen. Torchancen blieben aber vorerst Mangelware. In der 68. Minute hatte Pegnitz das Spiel dann aber komplett gedreht: Die Gäste-Abwehr gewährte Heißenstein zu viel Platz. Im ersten Versuch noch an Grüner gescheitert, bugsierte Heißenstein das Leder in die Mitte, wo Kevin Eckert überlegt vollstreckte. Danach holte sich Gäste-Abwehrchef Ascherl (74.) wegen Unsportlichkeit den gelb-roten Karton ab. Eine Minute später klärt Kausler einen Kopfball des komplett unauffälligen Lattermann. Die größte Möglichkeit für die Gäste vergab der eingewechselte Buskies (78.), der aus kurzer Entfernung am diesmal hervorragend reagierenden Kausler scheiterte.

Richtig bitter wurde es für den TSV, als Grüner nach einer Faustabwehr auf dem Kopf des Gegenspielers landete und sich den Unterarm brach. Steffen Taubenreuther musste ins Tor, da das Wechselkontingent erschöpft war. Dazu kam noch der Platzverweis gegen Kolb (88.), eine viel zu harte Entscheidung. Nach turbulenten und hektischen Schlussminuten blieb es beim hart umkämpften 4:3 Sieg für die Schulstädter.



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