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Die Grün-Weißen

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Landesliga Saison 2016/17


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27.08.2016

9. Spieltag: TSV Neudrossenfeld - SSV Kasendorf 0:2 (0:1)

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Gareis, Ascherl, Taubenreuther, Piga, Kolb, Lämmert, Bargenda (42. Pötzinger), Buskies (64. Topal), Lattermann, Diwersi (42. Engelhardt).

SSV Kasendorf: Schrüfer – Fuchs, Ellner, Sudol, Grasgruber, Hollfelder, Schubert, Titus (67. Wirth), M. Pistor (90. Luft), Schorn, A. Pistor (76. Hösch).

SR: Wagner (Kirchehrenbach);

Zuschauer: 563.


Tore: 0:1 A. Pistor (31.), 0:2 Schorn (88.).

Von wegen klare Favoritenrolle! Ein böses Erwachen gab es am Freitag für den TSV Neudrossenfeld in der Landesliga Nordost. Das Team von Trainer Werner Thomas unterlag völlig überraschend dem bis dato noch sieglosen Schlusslicht SSV Kasendorf mit 0:2 (0:1). Anstatt sich weiter nach oben zu orientieren, sitzen die Grün-Weißen nun im Niemandsland der Tabelle fest.

Der TSV kam mit dem Defensivkonzept der Gäste überhaupt nicht zurecht. Die Kasendorfer bauten ein richtige Bollwerk auf, ließen die ideenlosen Gastgeber anrennen, warteten auf eine Konterchance, die sich nach einem einem Fehler im TSV-Mittelfeld auch eröffnete. Andreas Pistor nutzte das zum ersten Treffer. Der Favorit hingegen blieb offensiv blass, hatte kaum gefährliche Aktionen, außer in der 5. Minute, als Buskies das Tor nur um Zentimeter verfehlte. Der SSV kam in der 40. Minute noch einmal aus seiner Deckung: Andreas Pistor zwang TSV-Torhüter Grüner mit einem fulminanten Schuss zu einer Glanzparade.

Nach dem Wiederanpfiff rannte Neudrossenfeld weiter an, doch nun geriet die gegnerische Abwehr oft in höchste Not. Kopfbälle von Gareis (60.), Engelhardt (65.) und zwei Gelegenheiten für Kolb (76. Und 77.) verpufften aber im Nichts. Jetzt war wenigstens der Wille beim TSV zu erkennen, obgleich er vornehmlich mit der Brechstange zu Werke ging. Die Kasendorfer warfen sich in jede Flanke, kämpften aufopferungsvoll und setzten die Grün-Weißen durch Schorn in den letzten Minuten endgültig schachmatt.

Heimcoach Werner Thomas brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Der SSV hat uns mit einfachsten Mitteln und großer Leidenschaft besiegt. Wir haben kein Mittel gefunden.“ SSV-Spielleiter Claus Deller indes strahlte angesichts des ersten Saisonsiegs seiner Elf über das ganze Gesicht: „Wir wussten um die technische Stärke des TSV, haben uns vorgenommen, das durch Zweikampfstärke und Manndeckung zu minimieren.“ Die Mannschaft sei heute als echte Einheit aufgetreten. Ihre Besten hatten die Gäste in A. Pistor, Titus und Schorn. Beim TSV konnte sich kein Akteur hervorheben.



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