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Die Grün-Weißen

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DFB-/Totopokal Saison 2016/17


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05.07.2016

1. Qualirunde Totopokal: TSV Neudrossenfeld - SC Eltersdorf 4:6 n.E. (1:0/1:1)

TSV Neudrossenfeld: Grüner - Hoffmann, Ascherl, Taubenreuther, Zapf, König (60. Topal), Laemmert, Bargenda, Pötzinger, Hacker, Lattermann.

SC Eltersdorf: Hausner - Lindner, Köhler, Röwe (68. Stark), Röder, Hagen (80. Uwadia), Dotterweich, Schütz (46. Zoumbare), Schwesinger, Janz, Schnitzer.

Tore: 1:0 Ascherl (39.); 1:1 Röder (83.)
Elfmeterschießen: 0:1 Stark, Lattermann gehalten, 0:2 Röder, 1:2 Hoffmann, 1:3 Zoumbare, 2:3 Topal, 2:4 Schnitzer, 3:4 Pötzinger, 3:5 Lindner

SR: Gratzke (Neukenroth)
Zuschauer: 120

Im Pokal rausgeflogen, doch für die anstehenden Punktspiele viel Selbstvertrauen gewonnen – so erging es am Dienstagabend dem TSV Neudrossenfeld. Der Landesligist gab sich dem Bayernliga-Vertreter SC Eltersdorf in der Qualifikation des Verbandspokals erst im Elfmeterschießen mit 3:5 geschlagen. Nach den 90 Minuten – es wird keine Verlängerung gespielt – hatte es 1:1 gestanden.
Und wenn die Partie schon nach 80 Minuten beendet worden wäre, hätte die Mannschaft von Trainer Werner Thomas die nächste Runde erreicht. Sie führte nämlich dank Florian Ascherl, dem nach einem Eckstoß der Ball maßgerecht vor die Füße gefallen war, seit der 39. Minute.

Erst sieben Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit kam der Favorit durch einen Freistoß von Rico Röder aus gut 20 Metern genau in den rechten oberen Winkel zum Ausgleich. Vom Punkt verwandelten dann alle fünf Eltersdorfer, nachdem Sebastian Lattermann gleich beim ersten TSV-Versuch an Torwart Rainer Hausner gescheitert war.

Apropos Lattermann. „Wenn die Neudrossenfelder das 2:0 machen, gibt es kein Elfmeterschießen“, war SCE-Trainer Bernd Eigner nach dem Match überzeugt. Und dieses 2:0 hatte in der 65. Minute eben Lattermann auf dem Fuß gehabt. Nach einem Konter über den schnellen Achmet Topal wehrte aber Hausner den Schuss des Neudrossenfelder Stürmers ab, und im zweiten Versuch zielte Lattermann zu hoch.

„Trotzdem: Wir sind total happy, gegen einen Bayernligisten dagegengehalten zu haben. Diese Leistung baut uns gewiss für die Landesliga-Saison auf“, sagte TSV-Mittelfeldspieler Philipp Laemmert.

Sein Team hatte recht schnell in die Partie gefunden, dank einer fast fehlerfreien Abwehr immer mehr Zweikämpfe für sich entschieden und trotz des starken Gegenwindes mit langen Bällen in die Spitze ansehnlich agiert. Als der Gast nach 45 Minuten den Druck erhöhte, behauptete sich der TSV mit etwas Mühe, um dann doch noch um den Lohn gebracht zu werden.
Trainer Thomas ärgert sich

„Wir hatten zwar selbst auch nicht viele glasklare Chancen, haben aber auch nicht viel zugelassen“, analysierte Trainer Thomas. „Ärgerlich, dass durch einen Standard dann das 1:1 fällt.“

Eigner bescheinigte dem Gegner: „Das hat Neudrossenfeld richtig gut gemacht. Ich hätte mir von meinen Spielern mehr Aktionen über außen gewünscht. In den 25 Minuten nach der Pause lief es dann besser, so dass das Remis dann schon verdient war.“



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