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11.05.2018

Zweite Mannschaft schaut nach vorne

Nach feststehendem Abstieg aus der Bezirksliga arbeitet man bei der Neudrossenfelder Zweiten an der Zukunft +++ Spieler zeigen Charakter und bleiben dem Verein nahezu komplett treu

Man könnte sagen die zweite Mannschaft des TSV Neudrossenfeld macht es wie der 1. FC Köln. Sicher hinkt der Vergleich beider Teams, gewisse Parallelen sind aber dennoch vorhanden. Denn wie die "Geißböcke" aus Köln, hat es auch unsere 2. Mannschaft erwischt und man steigt ab. Dennoch bleiben uns die Leistungsträger, wie auch beim 1. FC Köln, bzw. fast die ganze Mannschaft trotz des Abstiegs erhalten. Mehr dazu sowie einen Rück- und Ausblick könnt ihr im Interview mit unserem langjährigen Co-Trainer, Daniel Stöcker, lesen, der ja ebenfalls weiter macht.

Nach 6 Jahren in der Bezirksliga hat es uns nun erwischt. Worauf führst du den Abstieg letztendlich zurück?

"Ein großer Faktor war sicher das extreme Verletzungspech. Uns sind insbesondere bis zur Winterpause mehrere Leistungsträger ausgefallen, teilweise mussten wir auf mehr als die halbe Mannschaft verzichten. Das konnten wir nicht kompensieren. Zudem haben wir durchaus eine sehr talentierte Mannschaft, waren aber gleichzeitig oftmals zu grün hinter den Ohren, weshalb wir nun in die Kreisliga müssen."

Vielerorts hat man sich verwundert die Augen gerieben, weshalb trotz des drohenden Abstiegs nur wenig Unterstützung aus dem Landesliga-Kader kam. Kannst du uns diesbezüglich Gründe erläutern?

"Es hat seitens der Vereinsführung und Sportlichen Leitung ein Umdenken stattgefunden und man wollte die Bezirksliga nicht mehr künstlich halten. Grund ist die etwas schwierige, junge Generation. Viele junge Spieler sehen und sahen die Bezirksliga nicht als prima Unterbau und die Chance sich gut zu entwickeln, wenn es nicht gleich mit der Landesliga klappt. Viel mehr haben einige bereits nach wenigen Wochen wieder die Flinte ins Korn geschmissen und den Verein wieder verlassen, anstatt geduldig, mit Biss und Trainingsfleiß an den Zielen zu arbeiten. Außerdem spielt unsere Jugend zu niedrig, um junge Spieler gleich in der starken Bezirksliga integrieren zu können, was dann auch zu Abgängen geführt hat. In dieser Hinsicht tun wir uns in der Kreisliga sicher etwas leichter, weshalb dieser Abstieg auch alles andere als ein Beinbruch ist. Man muss ja nur mal sehen, wie viele Mannschaften im Landkreis Kulmbach in der abgelaufenen Saison über uns spielten. Unsere 1. Mannschaft, sonst niemand. Von daher ist die neue Liga kein Weltuntergang sondern eher eine Chance."

Du sprichst die Kreisliga bereits an. Was sind deine Erwartungen in Hinblick auf die neue Saison?

"Auch in der Kreisliga wird guter Fußball gespielt und so einen Abstieg muss man erstmal mental verarbeiten, sich an die neue Liga gewöhnen. Wie schwierig das sein kann, sieht man leider am VFB Kulmbach, denen ich in der Relegation die Daumen drücken werde. Wenn wir uns dann zurecht gefunden haben, wollen wir aber schon eine gute Rolle spielen und unseren Zuschauern erfrischenden und vor allem mal wieder siegreichen Fußball zeigen."

Die Mannschaft hat zur Winterpause Charakter gezeigt und niemand das sinkende Schiff verlassen. Wie sieht es bei den Personalplanungen für die neue Serie aus?

"Erfreulich gut, bis auf Ali Onarici hat der komplette Kader auch für die neue Saison zugesagt. Dies zeigt, dass es doch noch junge Spieler gibt, die unsere super Infrastruktur und die prima Entwicklungsmöglichkeiten sehen, um evtl mal den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Das gilt auch für Neuzugänge, wo es bereits mehrere fixe Zusagen gibt. Namen werden wir aber erst in einem gesonderten Pressebericht nennen und die Jungs vorstellen. Zudem wird Dani Sendel nach überstandenem Kreuzbandriss zurückkehren, den man ja quasi somit auch als Neuzugang sehen kann."

Mario Franke wird den TSV verlassen und du weiterhin als Co-Trainer unter Uwe Raster arbeiten. Was hält dich seit Jahren als Co-Trainer einer 2. Mannschaft beim TSV?

"Ja, Mario wird uns bekanntlich leider verlassen und ich möchte mich schon auf diesem Weg für die super Zusammenarbeit bedanken. Allerdings freue ich mich auch auf die neue Herausforderung mit Uwe Raster, mit dem ich ja schon intensiv an den Planungen für die neue Saison arbeite, wie man ja den Ausführungen zu den Personalplanungen entnehmen kann. Durch die Schichtarbeit wäre ein hauptamtlicher Trainerposten nur schwer für mich umsetzbar, weshalb ich seit Jahren nur als "Co" arbeite. Die 2. Mannschaft beim TSV ist nicht das fünfte Rad am Wagen und Bezirks- sowie Kreisliga sind anspruchsvolle Ligen. Zudem arbeite ich gern mit jungen und lernwilligen Spielern zusammen. Es passt einfach beim TSV und die Voraussetzungen samt Sportgelände sind super."

Was sind deine persönlichen Ziele für die neue Saison?

"Jeden einzelnen Spieler versuchen besser zu machen und die Mannschaft weiterentwickeln. Für wieviel Erfolg dies dann reicht, wird sich zeigen."

Vielen Dank für das Gespräch!



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